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© Christian Schoettler - Dominikanische Republik

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Kleines Taucher - Lexikon

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  • APNOE: Darunter versteht man das zeitweilige freiwillige Anhalten der Atmung, also Tauchen ohne Druckluftflaschen oder sonstige Sauerstoffzufuhr. Die Dauer ist abhängig von Alter, körperlicher Konstitution, Trainingszustand und äußeren Bedingungen. Japanische und polynesische Perlentaucher können es bis zu zwei Minuten unter Wasser aushalten und erreichen eine Tiefe von bis zu 30 Metern.
  • ASCENT (Aufstieg): Das Aufsteigen aus der Tiefe ist eine Kunst für sich. Besonders wichtig ist es, sehr langsam aufzusteigen, damit der Stickstoff aus dem Körper entweichen kann. Als Faustregel gilt: Nicht schneller als 18 Meter pro Minute und bei 5 Metern einen Sicherheitsstopp (safety stop) von drei Minuten einlegen.
  • BCD (buoyancy control device): Tarierweste, auch Taucherweste. Damit und mit dem Bleigürtel (weight belt) kontrolliert man den Auftrieb unter Wasser. Das BCD kann entweder aus der Druckflasche oder mit dem Mund aufgeblasen werden.
  • BENDS: Dekompressionskrankheit. Sie tritt auf, wenn man zu lange taucht und nicht genügend Pausen über Wasser einlegt. Dann bilden sich Stickstoffblasen im Blut, die zu Schwäche, Schwindel, Lähmungserscheinungen oder gar Atemnot führen können, in schweren Fällen zu Bewußtlosigkeit und Tod. Gegen Deko-Krankheit hilft nur die Rekompression in einer Druckkammer.
  • BOTTOM TIME: Die Zeit vom Beginn des Abtauchens bis zum Wiederauftauchen an der Oberfläche (entspricht der Dauer der Preßluftatmung). Diese Zeitspanne exakt festzuhalten ist wichtig, um die Stickstoffabsorption des Körpers zu berechnen.
  • BUDDY SYSTEM: Partnersystem. Die wichtigste Regel: Tauche nie allein! Der Buddy ist eine Art Lebensversicherung. Zudem macht es meist mehr Spaß, die Unterwasserwelt zu zweit zu erkunden.
  • BREVET: Bescheinigung nach erfolgreich abgelegtem Grundkurs in Tauchtheorie und -praxis.
  • DAN (Divers Alert Network): Weltweite Organisation tauchmedizinischer Experten und Einrichtungen (z.B. Druckkammer-Behandlungszentren) zur Rettung bei Tauchunfällen.
  • DRUCKAUSGLEICH: Kennt jeder aus dem Schwimmbad. Die Luft in Ohren und Nasennebenhöhlen wird unter Wasser schmerzhaft komprimiert. Gegenmittel: Nase zuhalten und aus der Lunge sanft Luft hineinpressen. Keine Sorge, man kann immer ausgleichen, manchmal dauert es nur etwas länger.
  • ETIKETTE: Viele Lehrer legen großen Wert darauf, nach dem Motto: Gut tauchen reicht nicht, man sollte dabei auch cool aussehen. Also: Nie die Maske auf die Stirn schieben (machen nur Anfänger oder Taucher in panischer Angst), sich unter Wasser möglichst ruhig und souverän verhalten (nur Anfänger rudern wild mit den Armen), Höhe bzw. Tiefe möglichst über die Atmung regulieren.
  • KONSOLE: Instrumententräger mit Tiefenmesser (depth gauge), Finimeter (submersible pressure gauge), der die verbleibende Luftmenge in den Flaschen anzeigt, und ggf. weiteren Instrumenten (Kompaß, Uhr, Tauchcomputer).
  • LOGBUCH: Hierin werden alle Tauchgänge eingetragen, zur Erinnerung, aber auch als Beleg zur Aufnahme in bestimmte Kurse (Nachweis für Aus- und Weiterbildung).
  • LUNGENAUTOMAT: Reduziert den Druck so, daß man die Luft aus der Preßluftflasche atmen kann, und paßt ihn der Tauchtiefe an.
  • OKTOPUS: Ersatzmundstück.
  • PADI (Professional Association of Diving Instructors): Weltweit größte Organisation im Schnorchel- und Gerätetauchen. Hauptsitz in Santa Ana , europäische Zentrale in Hettlingen . Widmet sich vorwiegend der Tauchlehrer-Ausbildung und Entwicklung des Tauchsports in technischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht.
  • PRESSURE GROUP: Nach jedem Tauchgang bleiben Stickstoff-Reste im Blut zurück, die der Körper abbauen muß. Von der Tauchtabelle (dive planner bzw. wheel) kann man ablesen, wieviel Zeit bis zum nächsten Tauchgang, der Wiederholung, mindestens verstreichen muß (minimum surface interval).
  • REBREATHER (Kreislaufgerät): Bereitet ausgeatmete Luft wieder auf. Der Vorteil: längere Tauchzeiten oder, bei gleicher Kapazität, kleineres Gerät; geräuscharm, weil die Luft nicht ins Wasser blubbert. Nachteil: teuer, ziemlich lange Vor- und Nachbereitung.
  • TIEFENRAUSCH (nitrogen narcosis): Kann bei Tauchgängen auftreten, die tiefer als 30 Meter gehen. Unter Druck entwickelt der Stickstoff in der Atemluft narkotisierende Wirkung und führt zu gestörtem Urteilsvermögen, Koordinationsproblemen und unmotivierter Euphorie.

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Gute Ausbildung

Sicher Tauchen
.....das geht jeden an!

So faszinierend die Sportart Tauchen auch ist, ganz ohne Risiken ist auch der Unterwasser-
sport nicht. Deshalb steht am Anfang der Schweiß - denn ohne Kurs geht gar nichts.

Linktip

Weitere nützliche Infos findest Du natürlich auf den Webseiten der jeweiligen Verbände bzw. Tauchsportorganisationen. Die uns bekanntesten haben wir in unserer Linkdatenbank zusammengetragen - dort gelangst Du direkt zu ihren Seiten.
Mir ist natürlich klar, daß das Alphabet noch mehrere Buchstaben aufzuweisen hat. Auch kann dies bei der Fülle der bekannten Fachbegriffe hier nur eine kleine Auswahl sein. Diese wird von Zeit zu Zeit aktualisiert.
Für Anregungen und Hinweise bin ich dankbar. Hierzu kann unser Kontaktformular genutzt werden.