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© Christian Schoettler - Dominikanische Republik

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Safari 2005 - Sinai North Tour

© by Markus Ebert & Frank Jahrsdörfer
Diesmal haben wir uns einen großen Wunsch erfüllt und spontan zugesagt, als Karin noch zwei „Ersatzleute“ für die von ihr organisierte Nord-Safari auf der „Indi“ gesucht hat. Darüber hinaus sollten wir dort auch unsere liebgewonnenen Tauchfreunde von der Südsafari von vor 2 Jahren wiedersehen, so daß sich die Vorfreude auf diesen Riesenspaß kaum noch steigern ließ. Die Anreise nach Frankfurt per DB klappte ganz gut, so daß es ein glückliches Wiedersehen mit vielen Umarmungen auf dem Flug- hafenterminal gab.  Aber ab jetzt sollte diese Safari keine gewöhnliche mehr sein, denn der erste Schreck traf uns einige Zeit später, als das noch fehlende Pärchen aus München nicht eintraf.
Karin traf bei ihrem kurzen Anruf bei den Beiden früh um 2.00 Uhr fast der Schlag, denn die schlummerten noch friedlich in ihren Betten und waren fest davon überzeugt, daß ihr Flieger erst am nächsten Morgen gehen sollte. Einerseits war da die Aufregung natürlich groß, andererseits war die Situation zu komisch, so daß wir uns das Lachen leider nicht mehr verkneifen konnten. Glücklicherweise ergatterten sie noch einen Flug von München nach Scharm, so daß wir mit ca. 7 stündiger Verspätung unsere Safari auf der "Independence" antreten konnten. Unser Begleiter war Frank, da sich Markus leider auf der "Boots" in Düsseldorf befand. Mehr eine optische Augenweide für die anwesenden Männer war da unsere „Tauchguide(in)“ Anna, die unser Burkhart sofort in sein kleines Herz geschlossen hat und ab sofort als perfektes Tauch(guide)Duo dahinglitten. Der Checkdive wurde durch die ungeplante Verzögerung deshalb leider zum Nachttauchgang (was nicht so prickelnd für mich war!), aber das Riff um Ras Zaatare entschädigte uns dann mit zwei Spanischen Tänzerinnen, Muränen, Igelfischen und riesengroßen Fächerkorallen und Gorgonien. Da alle Safariteilnehmer weit über 100 Tauchgänge hatten, war es ein sehr entspanntes und angenehmes Tauchen. Jeder konnte während der Safari seinen Ambitionen nachgehen und jeder Tauchgang hatte wenigstens eine kleine Sensation (für mich…). Leider ist unsere UW-Kamera bereits beim 2. Tauchgang geflutet worden, so daß wir diesmal nur ein paar „Überwasser-Bilder“ mitgebracht haben. Sofort nach dem Auftauchen hat sich die gesamte Indi-Crew unserer Kamera angenommen und alles technisch Mögliche getan, um doch noch etwas zu retten. Aber leider vergebens…. So haben wir uns damit abgefunden, zumal wir noch einige ambitionierte Fotografen in unserer Truppe dabei hatten, die uns ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben. An dieser Stelle an alle ganz liebe Grüße und vielen Dank! So haben wir leider auch keine Bilder von dem riesigen Manta mit den 2 Schiffshaltern, der uns am „Shag Rock“ überholte und dem Weißspitzenriffhai, der wie an einer Leine festgemacht am "Gordon Reef" auf 30 Metern hin und her patroullierte. Diese Safari stand im Zeichen der Schildis und Napoleons, welche uns auf fast jedem Tauchgang begleiteten. Einige waren so zutraulich, daß ich sie leicht berühren konnte und sie es scheinbar auch genossen. Ich bin im Allgemeinen nicht dafür, Unterwasser etwas anzufassen. Sobald ich merke, daß sich ein Tier zurückzieht, bedränge ich es auch nicht weiter, sondern lasse es seiner Wege ziehen. Aber wenn es spielen will, dann bin ich dabei….Für uns alle waren die 3 Tauchgänge an der „Thistlegorm“ ein absolutes Highlight, wobei Jürgen heute noch vom Nachttauchgang schwärmt. Es ist schon ein großer Vorteil, an solchen Plätzen fast alleine tauchen zu können, ohne das Gewusel mehrerer Boote! Darin waren der Kapitän und die Crew der Independence einsame Spitze: Jedem Taucher die größtmögliche Aufmerksamkeit und den größtmöglichen Service an Bord zu bieten. Wenn es auch mal ein unterdrücktes Stöhnen bei solchen „Tauchwütigen“ wie Karin und Volker gab (Rumpelstilzchentauchen!!!), weil man leider nur am Flaschenfüllen war, so waren ausnahmslos alle verständnisvoll und hilfsbereit. Das Essen war einsame Spitze und die Sauberkeit ohne Tadel. Der absolute Wahnsinn für mich war, daß ich die Indi (natürlich unter Aufsicht!) in den Hafen steuern durfte!! Hey Leute, da wißt ihr, was Freiheit ist!!!
Wir alle hatten superschöne Tauchgänge und miteinander so viel Spaß, daß es dann am Frankfurter Flughafen schon ein paar kleine Tränchen und das Versprechen gab, bald wieder auf gemeinsame Safari zu gehen.

Fazit: Wieder eine wunderschöne Tour, mit netten Leuten. An dieser Stelle wie immer unseren recht herzlichen Dank an Karin Alff für ihre perfekte Organisation der Tour.
„Independence“ Wrack-Tour. (26. 09. bis 06. 10. 2005)

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