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© Christian Schoettler - Dominikanische Republik

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Safari 2006

Logo © by Sea Bees und Marco Polo
... zu den Similan Islands und Richelieu Rock vom 15. bis 21. Februar 2006
Hier ist nun der Bericht über unsere 4. Tauchsafari, erstmals in der bezaubernden Andamanen See.
Nachdem wir uns 3 Tage bei den Sea Bees in Chalong "eingetaucht" hatten (siehe Bericht) ging es nach einem Tag relaxen am Pool und alle auf einer Tauchsafari nicht mehr benötigten Sachen "über Bord werfen" am Abend des 15. Februar 2006 an Bord unseres Safarischiffes, die "Marco Polo". Wir hatten ja schon einige Erfahrungsberichte unserer Tauchclubfreunde gehört und waren gespannt, ob es diesen Lobeshymnen standhielt. Und wie es standhielt...! Es war einfach perfekt! Trotz voller "Taucherauslastung" gab es noch genügend Platz und Rückzugsmöglichkeiten für jeden Einzelnen. Da sich die Kabinen alle auf Höhe des Tauchdecks befanden, war eine Etage höher genug Platz für ein großes überdachtes Deck, auf dem wir unsere ach so fantastischen Mahlzeiten einnahmen. Auf der "Marco Polo" war nicht nur das Tauchen immer wieder ein absolutes Highlight, sondern auch das absolut geniale Essen und der freundliche Service der gesamten thailändischen Crew werden uns diese Safari wohl für immer im Gedächtnis behalten lassen. Aber nun etwas zur Safari selber. Wir legten also am 15. Februar 2006, einem schwülwarmen Abend in Chalong, ab und schipperten aufs offene Meer Richtung Similans. Da es noch in den letzten Tagen in Chalong heftig geregnet hatte, waren wir froh, dem Gewitter, welches direkt auf die Küste zusteuerte, entkommen zu können. Es war ein tolles Erlebnis, dieses Naturschauspiel von zuckenden, gleißenden Blitzen zwischen schwarzen Wolkenbänken aus der Ferne mitzuerleben. Nachdem uns unsere beiden Guides Chris und Flo unter viel Spaß und Applaus die Crew und den geplanten Safariablauf vorgestellt hatten, kamen wir schnell mit den anderen Teilnehmern in`s Gespräch. Unser "Benjamin" hieß eigentlich Beat, kam aus der Schweiz und hatte bis dato insgesamt 8 Freiwassertauchgänge absolviert (staun). Da wurden auch gleich die Logbücher ausgepackt und gleich mal geschaut, wo denn der Eine oder Andere schon getaucht war und so verging die Zeit wie im Flug. Nach einer für mich (dank Oropax) einigermaßen ruhigen Nacht, begann so unser erster Tauchtag, dem noch viele unvergeßliche folgen sollten. Uns hat besonders die einzigartige Landschaft , das satte Grün zwischen riesigen glattgewaschenen Felsen, die kapitalen Seeadler auf Beutezug und die weißen Traumstrände der Donald Duck Bay und der anderen Inseln gefallen. Die Tauchplätze waren so unterschiedlich, daß man jedes Mal mit einem besonderen Fotohighlight aus dem Wasser stieg. Wir hatten am Anfang der Safari doch etwas mehr Strömung, die aber im Verlauf immer mehr nachließ (sehr zum Verdruß unserer Guides, denen es gar nicht zugig genug sein konnte!). 
Der absolute Wahnsinnstag war unser Tauchtag am Richelieu Rock, an welchem uns Chris früh im "Friesennerz" (kein Scherz!) wecken kam. Es regnete wie aus Kannen und wir waren dementsprechend schon etwas enttäuscht, aber wir kannten die Wettergegebenheiten in Thailand noch nicht. Pünktlich beim Eintreffen am Richelieu Rock strahlte uns die Sonne entgegen und wir strahlten zurück! Und das sollte nicht das einzige "Wunderbare" an diesem Tag gewesen sein: Gleich beim ersten Tauchgang kam uns beim Abtauchen unser erster Walhai entgegen! Er war wohl noch jung und etwas verspielt, er drehte jedenfalls seine Runden und beäugte uns von allen Seiten, so daß wir fast eine halbe Stunde mit ihm verbrachten. Beim zweiten Tauchgang wurden wir von einem Manta inspiziert, der unbedingt mit Flo "spielen" wollte und direkt unter ihm auftauchte! Das Riff selbst war unter Milliarden von Glasfischen und Mini-Baracudas stellenweise kaum zu erkennen. Auf der Fahrt zum nächsten Tauchplatz begleiteten uns einige Delfine und kurz darauf war unser Schiff von einer Gruppe von 4-5 Mantas umringt, die im Wasser ausgelassen "Purzelbäume" schossen und der Größte von ihnen schnellte zum Abschluß direkt neben der "Marco Polo" aus dem Wasser und platschte in unsere Schnorchlergruppe. Thomas war zum Glück geistesgegenwärtig und hat diesen Platscher auf seiner Kamera festgehalten. Dieser Tag war so einmalig schön und aufregend gewesen, daß mir schon fast schlecht geworden war (grins). Bis zum letzten Tag hatten wir (besonders aber Jürgen) auf ein Treffen mit Leopardenhaien gehofft und die Hoffnung schon fast aufgegeben. Aber beim allerletzten Tauchgang zogen dann 2 von diesen absolut faszinierenden Jägern an Jürgens Kamera vorbei. Es war einfach alles perfekt!

Fazit: Alle wunderbaren Tauchplätze und -erlebnisse aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen, aber wir waren von dieser Safari so begeistert, daß wir ganz bestimmt wieder einmal in Thailand tauchen werden.

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