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© Christian Schoettler - Dominikanische Republik

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The Crab Diving Center

Basis:

Mit großen Erwartungen sind wir zu unserer ersten Malediven-Tauchreise und der Hoffnung auf schöne Tauchspots und endlich einmal „Großfische", aufgebrochen. Nach anstrengender 28-stündiger Anreise wurde unsere Vorfreude beim Check-In an der Basis abrupt gebremst. Ich weiß nicht, ob es am „Deutsch-österreichischen Nationalitätenkonflikt" liegt; die Begrüßung durch den österr. Basisangestellten war zumindest nicht so toll. Die ganze Prozedur incl. des üblichen Papierkrams nahm so viel Zeit in Anspruch, dass am selbigen Tag der obligatorische Checkdive nicht mehr möglich war. Samstag ging auch nichts mehr. Darüber hinaus war eine Gebühr für eine DAN Europe Versicherung von 4 US-$ pro Tag fällig (verpflichtend für Jeden – ausgenommen aktive DAN Europe Mitglieder). Zum Glück hatte Marion vor unserer Abreise unserer DAN-Mitgliedschaft noch verlängert.

Ausflüge in die Unterwasserwelt:
Der zweite Schock traf uns am Sonntag zum 1. Tauchgang - die Sichtweiten waren schlechter als in manchem Binnensee. Bei manchen Tauchgängen teilweise unter 10 m. Dass die Korallenlandschaft hier auf den Malediven, im Vergleich zum Roten Meer, nicht so fantastisch ist, war uns aus entsprechenden Berichten schon bewusst und auf Grund der Korallenbleiche auch klar, aber auch der Fischbestand (kaum Schwärme) ließ unsere Stimmung in den Keller sinken. Durch Überfischung war das gesamte Ökosystem in Mitleidenschaft gezogen worden.
Es dauerte 9 Tauchgänge, bis wir endlich einen Weißspitzenriffhai gesichtet haben und 11 Tauchgänge, bis „Neptun" uns endlich die ersehnten Mantas (3) bescherte, welche uns zum Eröffnungsabend so angepriesen worden waren(es sei ja schließlich „Manta-Zeit")!
Irgendwie hat man sich doch zusammengerauft (nachdem zwischenzeitlich schon Überlegungen aufkamen, nach der ersten Woche die Insel zu verlassen und auf eine andere zu wechseln) und man hat versucht, die Tauchgänge so angenehm wie möglich zu gestalten. Auch die Basismitarbeiter legten zwischenzeitlich den typischen „PADI – Dollarzeichen –in- den- Augen- Blick" ab und insbesondere Antonella war sehr bemüht, die Gruppenstimmung wieder in den positiven Bereich zu heben. Nur die Gruppeneinteilung erwies sich als ein tägliches Lotteriespiel. Ständig wechselnde Guides, jeder natürlich mit anderem Tauch-Stil, und Gruppen mit Tauchschülern und erfahrenen Tauchern zusammen ( 1 AOWD-Schüler nach 8 TG – toll PADI hatte wieder zugeschlagen), waren nicht nur nervig, sondern lästig. Verkauft werden nur Tauchgänge in Zusammenhang mit einer Bootsausfahrt. Also, ein zum Beispiel gebuchtes 6er Paket- Tauchgänge ohne Boot geht nicht. Hausriff-Tauchgänge sind somit unerwünscht. Begründung: zu viel Strömung und nichts Sehenswertes. Limitiert sind ebenfalls Tauchtiefe (30 m) und Tauchgangszeit von max. 1 Stunde. Für einen Nacht-Tauchgang sind 50 US-$ extra fällig. Ein normales, an der Basis gebuchtes 10er Tauchpaket kostet 410 US-$, super – dafür kann ich in Egypt doppelt so viele TG machen. Also, besser vorab in Deutschland über den Reiseveranstalter buchen – Kosten : 302 Euro.

Fazit:
Eigentlich eine sehr schöne Insel, bestens geeignet für Wellness- Urlaub. Für den aktiven Tauchsportler aufgrund der Tauchplatzgegebenheiten (wenig Großfisch) ist dieses Atoll gänzlich ungeeignet. Also, insgesamt gesehen, nicht empfehlenswert!
geschrieben von Marion
Tauchen auf Meedhupparu im Raa Atoll

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