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Tauchen bei Nemo Diveclub

Über eBay (Ja, man höre und staune) bin ich auf das Angebot von Regina und www.crazy4water.com gestoßen und ich habe angefragt, und siehe da, freie Plätze, optimale Organisation und unser nächster Tauchurlaub war perfekt. Schnell noch die Flüge bei Air Berlin ab Nürnberg gebucht und ab ging`s ins heiße Ägypten.
Reisebericht
Hallo, hier ist nun unser Reisebericht zu unserem diesjährigen Urlaub in Safaga. Angefangen hat es damit, daß Jürgen seinen Geburtstag „auf gar keinen Fall hier in Deutschland“ feiern wollte. Was lag also näher, als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und unseren „Ägypten-Frühjahrsurlaub“ einmal wieder in Safaga zu verbringen.
Am Flughafen in Hurghada wurden wir von einem freundlichen Guide in Empfang genommen und mit netter Plauderei über das Wetter und das Hausriff verging die Fahrt in unserem „Privattaxi“ zum Hotel wie im Flug. Wir waren sehr angenehm überrascht, wie schnell sich Safaga in den letzten Jahren entwickelt hat. Im Hotel angekommen wurden wir von Mark, unserem Tauchguide in Empfang genommen. Die Formalitäten wie Tauchbrevet, Tauchtauglichkeit und benötigte Bleimengen wurden gleich an Ort und Stelle geklärt und mit der Tauchbasis abgestimmt. Mit dem Hinweis, daß wir nur Bescheid sagen sollten, wenn wir noch tauchen wollen, wurden wir zum üppigen Mittagessen entlassen. Diese unkomplizierte und absolut professionelle ruhige Abwicklung der Tauchvorbereitungen und – gänge blieb die gesamte Woche unseres Urlaubs so. Wir fühlten uns bei jedem Tauchgang durch die Guides und durch das Basispersonal sicher und absolut zuvorkommend betreut. Ein großer Vorteil für uns war, daß zu diesem Zeitpunkt das Hotel nicht ausgebucht war, und somit das Basis- und Hotelpersonal viel Zeit für uns hatte und uns quasi alle Wünsche von den Augen ablasen. Guy und Bert, die beiden symphatischen Betreiber der Tauchbasis und des Hotels, stellten so allerhand auf die Beine, was in Ägypten nicht alltäglich ist: Ich denke da besonders an die traumhafte Kite-Surfing-Party am Strand und das Spaghetti-Bolognese-Essen unterm Sternenhimmel! Apropos Essen: Bis auf das Frühstück, welches im ägyptischen Tourihotel-Stil auf den Tisch kam, waren alle anderen Malzeiten unseres All-inclusiv-Aufenthaltes typisch europäisch, was wir wahrscheinlich auch den Vorlieben von Guy und Bert zu verdanken hatten! Wir danken euch Beiden! Vor unserem ersten Tauchgang am herrlichen Hausriff lernten wir dann Urs und Moni kennen (an dieser Stelle liebe Grüße in die Schweiz), mit welchen wir einen total entspannten und lustigen Urlaub erlebten.

Ein Highlight in diesem Urlaub war für mich der Nachttauchgang am Tauchplatz Tobia Arbaa. Für mich zählt dieser Tauchplatz mit zu den schönsten im Roten Meer. Da ich während meiner 137 Tauchgänge schon oft in den Genuß von Nachttauchgängen gekommen war und davon absolut begeistert bin, freute ich mich wie eine kleiner Schneekönig darauf. Jürgen war leider krank geworden und so schipperten Urs, Moni, unsere belgische Tauchgruppe, unsere Guides und ich bei einbrechender Dunkelheit mit unserem Daily-Boat, der „Deep Blue“, Richtung Tobia Arbaa. Zwar hatte ich bereits tagsüber an diesem Platz schon eine Unmenge Rotfeuerfische gesehen, machte mir aber zu diesem Zeitpunkt noch keine großen Gedanken darüber, was diese wohl nachts treiben…..! Auch während des Breefings durch Mark, der uns auch auf mögliche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verletzungen durch Skorpionfische hinwies, dämmerte es mir immer noch nicht, war das auf mich zukommen könnte. Wie immer bei einem Nachttauchgang tauchte ich mit einem leichten Kribbeln im Bauch ins Dunkle hinab – hey, was konnte mir schon passieren?! Mein Buddy Steff war da schon etwas professioneller und schaute gleich mal, wie mein Tauchanzug unter Wasser bei Tauchlampenbeleuchtung aussah, da wäre ich, ehrlich gesagt, nie drauf gekommen! Daß das absolut kein Humbug war, erfuhr ich ca. 10 min später, als wir als die Letzten der Tauchgruppe am Grund ankamen und uns von Rotfeuerfischen umzingelt sahen. Ich hatte so etwas noch nie erlebt und war froh, einen erfahrenen Buddy wie Steff neben mir zu haben, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, mich vor allen Gefahren zu beschützen. Die meisten dieser „Biester“ ließen sich nur durch einen gezielten Schubs mit der Taucherlampe oder den Flossen vertreiben, aber nur für Sekunden, dann waren sie wieder unter, neben, über und zwischen uns!!! Leider wurden bei jeder Umrundung der Korallenblöcke immer mehr Rotfeuerfische von den hellen Tauchlampen angezogen, was mir jedes Mal einen Heidenschrecken einjagte, wenn sie unmittelbar im Licht genau neben meinem Kopf „aufploppten“. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, daß man durchaus auch mit dem Automaten im Mund unter Wasser schreien kann ;-)) So habe ich in den doch 61 Minuten dieses Tauchganges 160 bar verbraucht und außer Millionen von angrifflustigen Rotfeuerfischen auf der Jagd nach Tauchern leider nur 2 Bärenkrebse, 1 Octopus und die Flossen meines Vordermanns gesehen! Alles in allem ein unvergessener Tauchgang mit bleibenden Eindrücken, ohne Verletzungen dank meinem Buddy Steff und der Erkenntnis – für mich nie wieder Tobia Arbaa bei Nacht ;-))
geschrieben von Marion
„Nemo“ Diveclub und Hotel in Safaga-Red Sea. (06. bis 13. Juni 2005)

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